
Numerische Berechnungen setzen wir ein, wo konventionelle Bemessungsansätze an ihre Grenzen stossen. Mit zwei- und dreidimensionalen Modellen untersuchen wir das Spannungs- und Verformungsverhalten des Baugrunds unter Berücksichtigung von Bauphasen, Grundwasser und Bauwerksinteraktion. Unsere Modelle dienen der Nachweisführung, Variantenbewertung und der Analyse von Risiken und Sensitivitäten und ermöglichen eine vertiefte Beurteilung komplexer geotechnischer Zusammenhänge.
Setzungs- und Verformungsberechnungen bilden eine zentrale Grundlage für die Beurteilung der Gebrauchstauglichkeit von Bauwerken und deren Einfluss auf die Umgebung. Wir analysieren Setzungen infolge von Baugruben, Tunnelbauten, Aufschüttungen oder Wasserhaltungen. Bauzustände, Bodenverhalten und bestehende Bebauung werden dabei berücksichtigt. So gewährleisten wir eine fundierte Einschätzung möglicher Auswirkungen und unterstützen die Entwicklung geeigneter Massnahmen.
Bei unzureichenden Baugrundverhältnissen entwickeln wir projektbezogene Konzepte zur Verbesserung von Tragfähigkeit, Verformungsverhalten und Stabilität. Abhängig von den geologischen und hydrogeologischen Randbedingungen kommen Verfahren wie Soil Mixing, Jet Grouting, Injektionen, oder Rüttelstopfverdichtung zum Einsatz. Durch gezielte Baugrundverbesserungen können auch die Durchlässigkeit reduziert sowie Wasserzutritte kontrolliert werden. Dank der abgestimmten Wahl des Verfahrens schaffen wir wirtschaftliche und technisch robuste Lösungen auch unter anspruchsvollen Randbedingungen sowie in sensibler Umgebung.
Bei instabilen Hängen und Böschungen untersuchen wir die Standsicherheit unter natürlichen sowie baubedingten Einwirkungen. Die Analysen erfolgen dabei mittels Grenzgleichgewichts- und numerischer Verfahren und unter Berücksichtigung von Geologie, Grundwasserverhältnissen und Bauphasen. Darauf aufbauend entwickeln wir projektspezifische Sicherungskonzepte und beurteilen deren Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und potenzielle Risiken.

